Der Rückblick auf das Erwitter Stadtjubiläum 2025

Shownotes

In dieser Episode von MENSCHEN MACHEN ERWITTE blickt Bürgermeister Hendrik Henneböhl gemeinsam mit Co-Host Dirk Hildebrand auf das 50-jährige Stadtjubiläum zurück. Es geht um große und kleine Gänsehautmomente, um Engagement aus allen Ortsteilen, um Vereine, Ehrenamt und den starken Zusammenhalt, der das Jubiläumsjahr geprägt hat. Persönlich, authentisch und nahbar erzählt der Bürgermeister, was diese Monate für ihn bedeutet haben – und warum der wahre Wert einer Stadt immer in den Menschen liegt, die sie gemeinsam gestalten.

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00:00:02: Menschen machen Erwitte.

00:00:05: Der Podcast.

00:00:06: Es heißt, der wahre Wert einer Stadt bemisst sich an den Menschen, die dort leben.

00:00:11: Deshalb geht es in diesem Podcast auch genau darum.

00:00:15: Hier hört ihr ganz persönliche Geschichten, spannende Einblicke und emotionale Momente.

00:00:20: Nahrbar,

00:00:21: authentisch und ganz lokal.

00:00:24: Menschen machen Erwitte.

00:00:27: Der Podcast zum fünftigjährigen Stadtjubiläum.

00:00:31: Machen Erwitte.

00:00:32: So heißt dieser Podcast.

00:00:34: Und vielleicht könnt ihr es ein bisschen schon hören, wenn ihr die eine oder andere Folge schon gehört habt.

00:00:38: Ich bin wieder in einem Raum, in dem ich schon mal war, denn ich habe hier den Bürgermeister mit gegenüber sitzen.

00:00:42: Hendrik Händelböles da.

00:00:43: Hallo, schönen guten Morgen.

00:00:45: Ein wunderschönen guten Morgen.

00:00:46: Hallo.

00:00:46: Wir wollen heute mal ein bisschen zurückschauen auf das fünftigjährige Jubiläum der Stadt Erbitte.

00:00:51: Und aus meiner Erfahrung heraus ist nicht ganz so ein Jahresrückblick, aber fast.

00:00:57: Gibt es immer so Momente, die einem im Kopf sofort kommen, wenn man darüber nachdenkt?

00:01:01: Gibt es den Bezug auf das Jubiläum auch?

00:01:03: Situationen, Menschen, Begegnungen, so ein besonderer Tag mit irgendwas Besonderem?

00:01:07: Oder ist es eher das Allgemeine?

00:01:09: Nein, tatsächlich.

00:01:10: Es sind eine Menge an besonderen Momenten, Begegnungen, bestimmten Punkten, an die man dann irgendwo gekommen ist.

00:01:18: Das sind manchmal ... die ganz klein, sag ich jetzt mal, wo man ganz individuelle Beiträge erlebt, ob das in einem Ortsteil ist.

00:01:27: Es ist ja nicht nur das große Jubiläumswochenende hier in Erwitte gewesen, sondern auch viele kleinere Punkte, Veranstaltungen, wo man gemerkt hat, da machen sich Ortsteile, da machen sich Vereine Organisationen auf dem Weg, was Tolles beizubetragen hat.

00:01:40: Das war ein bisschen fest.

00:01:41: Das waren an den unterschiedlichen Punkten schöne Erlebnisse, aber natürlich auch das Jubiläumswochenende an sich im September.

00:01:48: Wir hatten grandioses Wetter, wir hatten eine grandiose Beteiligung.

00:01:51: Und wenn man dann hier rüber gegangen ist, ich bin fast vier Stunden über den Samstag zum Beispiel hier durch die Erbiter Innenstadt gegangen und wenn man gesehen hat, sie sich unternehmen, wie sich kreative Einrichtungen, Ehrenamt, Hilfsorganisationen, Bundeswehr, Stadtverwaltung, andere öffentliche Einrichtungen, die ganze Stadt eigentlich... Versucht dazu präsentieren und wie im kleinen dann wirklich ganz viel toller attraktive Sachen gebastelt gestaltet aufgebaut worden ist hat man gemerkt wie alle wirklich versucht haben das Beste zu geben dafür aber natürlich auch.

00:02:24: dass man an vielen Stellen Momente, die einfach einmalig sind, die man auch tief mitnimmt, auch als Bürgermeister tief mitnimmt, als der Film das erste Mal präsentiert worden ist, aber natürlich auch an dem Sonntag mit den Schützenvereinen.

00:02:39: Die Messe war grandios, muss ich tatsächlich sagen, die der grün-männische Gottesdienst, der gefeiert worden ist.

00:02:45: Da gab es ganz, ganz viele Gänsehautmomente.

00:02:48: In diesem Podcast ist es ja so, dass wir die verschiedenen Persönlichkeiten aus den verschiedenen Ortsteilen gehört haben.

00:02:53: Das kann man sehen, wenn man so die Playlist mal runter scrollt.

00:02:57: Das Jubiläum stand ja auch im Zeichen, dass man die Nähe der Ortsteile zueinander, aber auch zur Stadt Erwitter insgesamt, dass man diese Nähe ja auch so leben möchte.

00:03:05: Hatten Sie das Gefühl, dass das die ganze Zeit so war?

00:03:08: Ja, also das hat man, finde ich, die gesamte Zeit gesehen, weil sich auch wirklich aus allen Ecken der Stadt aus allen Ortsteilen Beiträge ergeben haben, ob zusammengefasst im Buch, ob... filmisch dargestellt, die alle Ortsteile sich auch wiedergefunden haben.

00:03:25: Man aber in den Aktivitäten auch der Verein und Organisation gemerkt hat, dass sich alle einbringen wollen und Menschen wirklich aus allen Ortsteilen zusammengekommen sind.

00:03:32: Alle Schützenvereine, alle musiktreibenden Vereine hier gemeinsam gespielt am Sonntag.

00:03:36: Aber auch in ganz vielen, unabhängig von diesem Jubiläumswochen, auch in ganz vielen Ortsteilen, eigene Aktion bis jetzt noch in den Dezember rein, ganz stier per Strahlt, unter der Überschrift auch fünfzig Jahre statt Erwitte.

00:03:49: Das hat man gemerkt und das ist toll eigentlich, wenn man das so mitnimmt.

00:03:54: Natürlich bleibt jeder Ort auch mit seiner eigenen Identität immer noch bestätigt und ich glaube, das ist auch gut so.

00:04:00: Aber man hat schon gesehen und wer das sehen wollte, konnte es genauso auch an vorm Jubiläumestwochenende und in vielen anderen Aktivitäten wahrnehmen.

00:04:09: Da haben sich ganz, ganz viele hunderte von Menschen.

00:04:12: Ich würde sagen, das war mit sich als auch eine vierstellige Anzahl an Menschen, wenn man alles zusammennimmt von den Beiträgen, die über die Jahre gemacht worden sind, ob für Buchfilm, ob für die einzelnen Aktivitäten haben sich viele, viele hundert Menschen auf dem Weg gemacht, um da was Positives beizubringen aus allen unseren Nordsteinen und das ist schön.

00:04:28: Ich finde ja immer bei solchen Jubiläen und bei solchen Ereignissen merkt man so eine, ja es gibt so eine konstruierte... So einen konstruierten Willen, so einen konstruierten Ehrgeiz-Dinge umzusetzen.

00:04:43: und ich finde bei so einem Jubiläum ist das oft so intrinsisch.

00:04:46: Das ist so, die Leute wollen das, das merkt man auch, dass die Lust drauf haben, dass man nicht sagen muss, ah, es wäre ganz gut, wenn ihr hier mal da und da ein Standoff war, sondern die kommen ja schon vorne alleine und sagen, hey, wir wollen beteiligt sein, was können wir tun und so.

00:04:57: Ich glaube, das ist auch so was, was es ausmacht, dass viele da einfach sagen von sich aus schon, wir wollen das große Ganze zeigen.

00:05:05: Ja, hundert Prozent.

00:05:06: Also genau das ist es, was man auch gemerkt hat.

00:05:10: Und das auch wirklich an diesen manchmal nicht dem riesengroßen Thema, sondern an den kleinen Details.

00:05:16: Ist

00:05:16: oft so.

00:05:17: Wo man gesagt hat, wie viel Herzblut da drin steckt.

00:05:19: Also ich denke an die Ehrenamtsmeile, die wir gemacht haben in der Bachstraße, wo aus Holz unsere Stadt quasi als Puzzle dargestellt worden ist und man die Stadt zusammenpuzzeln konnte und dann noch von bestimmten, ob vom Kirchtum Einwohner Größe bestimmte Sachen kleben konnte, wappen, wie auch immer, um einfach zu sehen.

00:05:40: Also da haben sich Menschen total viel Gedanken gemacht, haben individuell was gemacht, aber auch das könnte ich jetzt ganz viele andere Beispiele noch bringen, wie sich aber dort Leute wirklich eingebracht haben und man hat es auch bis zum Ende gemerkt.

00:05:54: Wir haben ein bisschen in der Woche vorher die Situation, dass wir immer wieder Noch Nachmeldung hatten.

00:05:59: Hey, ich würde dann doch noch gerne stellen machen.

00:06:01: Ich würde da noch mal was sagen.

00:06:02: Ja, das ist das, was ich meine, so, ne?

00:06:03: Dass die von alleine eigentlich schon so kommen und sagen, da möchte ein Mord dabei sein.

00:06:06: Genau, und dass das auch so gewachsen ist daraus.

00:06:09: Natürlich kann man immer, noch was wie nur man sagt, hey, da kann man was anders gestalten.

00:06:13: Da kann man noch mal einen bestimmten Punkt machen.

00:06:15: Ja, dafür ist es aber auch etwas, was man alle fünf, zwanzig Jahre macht.

00:06:18: Ja, das muss man auch sagen.

00:06:21: Und dafür, dass man das ohne Blaupause, also so, ich sag mal, andere Aktivitäten macht man regelmäßig.

00:06:27: Also ich nehme mal eine Kirmes, die macht wie jedes Jahr, das machen wir.

00:06:31: Wir haben jetzt alle fünfundzwanzig Jahre gemacht und dafür, dass es da mal nicht die Blaupause einfach aus der Schublade ziehen kann.

00:06:37: Und die Leute, die das vor fünfundzwanzig Jahren gemacht haben im Jahr zweitausend sind mit Sicherheit in allergrößter Masse nicht mehr diejenigen, die dieses Stadtjubiläum jetzt ausgestaltet haben.

00:06:47: Und da muss man sagen, und Gesellschaft hat sich seitdem auch verändert.

00:06:51: Dafür war es wirklich ein tolles Wochenende.

00:06:54: Und da gilt allen, die das gemacht haben, eigentlich ein Riesendank und diese Stadt hat sich selbst gefeiert.

00:06:58: Ja,

00:06:58: so soll es sein.

00:06:59: Und ich glaube, es ist auch gut, dass die Leute wechseln.

00:07:02: Also dass die Leute, die sich dann haben, darum kümmern und sagen, wie wollen wir das gestalten, dass das wechseln, damit eben das immer angepasst ist auf die jeweilige Zeit.

00:07:08: Oftmals ist es ja so, dass bei solchen Jubiläen praktisch es so einen Plan gibt, welche Veranstaltung es gibt, dann ist das irgendwann abgeschlossen, weil das ja dann irgendwann auch zu Ende ist.

00:07:16: Und oftmals ist es aber so, dass daraus neue Ideen entwickelt werden.

00:07:20: Haben sie da irgendwie was mitbekommen?

00:07:22: oder selber auch vielleicht aufgrund dieser ganzen Thematik, die ihr habt, zwar rund um das Debulium, das man schon gesagt hat, jetzt nicht, wir machen das Debulium noch mal, sondern irgendwie so zwischendurch, dass man, da haben wir das und das gemacht, da könnte man doch drauf aufbauen oder solche Dinge, oder ist das sowieso immer.

00:07:35: Also ich glaube, an bestimmten Punkten hat man gewisse Sachen, auf die man sowieso schon in der Zusammenarbeit zwischen Ortsteilen, zwischen Organisationen und Ähnlichem pflegt.

00:07:48: das ist an vielen Stellen von, ob im Sport sage ich jetzt mal, ob im kulturellen Bereich, ob im Bereich Schützenwesen und andere Sachen.

00:07:59: Da gibt es schon E-Formate, wo die ganze Stadt zusammenarbeitet.

00:08:02: Da musste kein Nukleus geschaffen werden.

00:08:04: jetzt daraus, sage ich jetzt mal.

00:08:07: Andere Bereiche, glaube ich, es gab durchaus so den Punkt oder in anderen Bereichen gab es durchaus so den Punkt, wo man gesagt hat, hey, das wäre doch toll, wenn man da mal vielleicht öfter nochmal ansetzen könnte.

00:08:18: Ein Punkt war die Gewerbeschau an der Stelle, die es durchaus schon mal in der Vergangenheit in Erwütte gegeben hat, aber wo durchaus auch das Feedback auch aus der Unternehmenschaft gekommen ist.

00:08:28: Können wir uns vielleicht öfter mal vorstellen, wollen wir als ein Impuls natürlich auch als Wirtschaftsförderung der Stadt jetzt in der Zukunft mitnehmen.

00:08:35: Aber es gab auch durchaus den Impuls, das müssen wir jetzt jedes Jahr, jedes zweite Jahr machen und da muss ich sagen, das wird nicht funktionieren.

00:08:43: Das ist ein Fest dieser Dimension gewesen und auch mit diesem Engagement gewesen.

00:08:48: Wenn man da den Bogen überspannt, ist das ganz schnell nicht mehr das, was wir jetzt erlebt haben.

00:08:52: Aber

00:08:53: schön, dass man noch die Idee kommt, weil dann war es ja gut, dann hat es ja funktioniert genau dafür gestanden, sozusagen auch, wenn man dann trotzdem sagen muss, ah Leute, geht halt nicht.

00:09:01: Definitiv.

00:09:01: Und ich glaube, dass man Teilelemente daraus nehmen kann.

00:09:04: Ich habe die Wirtschaftsschau, ob man die vielleicht anknüpfen kann, an andere auch bestehende Veranstaltungsformate, die wir in der Stadt haben, wäre zu diskutieren.

00:09:11: Wir müssen aber auch mit den Partnern diskutieren.

00:09:13: Das kann der Stadt nicht top down machen, sondern ich glaube, dieses Fest hat davon und das Jubiläumsjahr hat davon gelebt, dass viele botten ab, also von unten hoch, dass quasi Anger mit reingebracht haben.

00:09:24: Wir nicht einfach verfügt haben, wir wollen so, also nicht irgendwie im Stadt oder der Rad oder wer auch immer sagt jetzt wollen wir das so, sondern genau diese Individualität mit dort reingekommen ist.

00:09:34: Man hat einen gewissen konzeptionellen Rahmen auch in einem Lenkungskreis, wo alle irgendwo so beteiligt waren mit reingebracht und davon hat es dann wirklich auch gelebt.

00:09:41: und wenn man daraus was weiterführen kann, mit den Partnern aber auch wieder, sei es zum Beispiel in einem regelmäßigen Abstand der Wirtschaftsschau.

00:09:49: Ich bin immer einfach, ich spreche ins Freie, angedockt an unsere Kirmes als Beispiel, die ja als ein Fixpunkt immer dort ist, wo auch die Stadt immer wieder zusammenkommt.

00:10:00: Ich fand das Stadtschützenfest total interessant und mit Sicherheit wird das mal in den Vorstellungen jetzt auch diskutiert, ist das was man mal alle paar Jahre mal machen könnte an der Stelle.

00:10:11: Weiß ich nicht, muss Schützenwesen entscheiden, es können nicht wir entscheiden.

00:10:15: Aber ich glaube es gab tolle Momente und die haben die Leute alle mitgenommen und daraus Hört man schon im Hintergrund, dass es einige Gespräche, Diskussionen, Ansätze gibt.

00:10:23: Was können wir davon?

00:10:24: Vielleicht nicht nur alle fünf, zwanzig Jahre machen, aber alle paar Jahre mal weiter.

00:10:27: Also so als Impuls praktisch aus dem Jubiläum heraus und dann weiter geführt.

00:10:32: Wie haben Sie persönlich so die letzten Monate erlebt, mal rund um das Jubiläum, also jetzt persönlich?

00:10:41: Als Bürgermeister ist das natürlich eine sehr spannende Zeit.

00:10:46: Man nimmt natürlich die Eindrücke in der Aufgabe, dass man die einzelnen Veranstaltungen, die einzelnen Angebote, die einzelnen Sachen besucht, die Sachen mitnimmt, die Eindrücke mitnimmt, die Gespräche führt und natürlich im Hintergrund auch mit seinen Kollegen, auch vor allem mit denjenigen, die es ja dann im Doing gemacht haben, also den Kollegen hier im Rathaus, aber insbesondere auch den in Heimatwestern konnten, aber auch allen Akteuren, die die einzelnen Teile gemacht haben.

00:11:08: Da merkt man sehr viel wie ein Maschinenraum gearbeitet wird.

00:11:11: Da muss man immer mal wieder auch nachsteuern und justieren.

00:11:14: Da muss man mal auch mal wieder mal an der einen oder anderen Stelle eine Kurve kriegen.

00:11:18: Das ist natürlich was, was man dort an vielen Stellen erlebt hat.

00:11:21: Aber man hat viele positive Eindrücke, wie gesagt, aus den einzelnen Veranstaltungen genehmt.

00:11:25: Und oft ist es so, das muss ich sagen.

00:11:27: Wir leben in hier in sehr hektischen Zeiten, sehr kurze wegen Zeiten.

00:11:33: In Sachen, wo auch in Zeiten, die oft durch Krise und auch gesellschaftliche Konflikte geprägt sind.

00:11:41: Und dann nimmt man das alles manchmal gar nicht so wahr, weil es so schnelllebig ist.

00:11:46: Wir haben parallel die Kommunalwahl.

00:11:48: Also da ist ja extrem viel passiert auch parallel in diesem Jahr.

00:11:51: Auch an Großprojekten in der Stadt und vieles mehr.

00:11:56: Aber in dem Moment, wo man dann da steht und es fängt jetzt an, dann ist da schon ein sehr einmaliges Gefühl.

00:12:02: Das muss man auch sagen, als Bürgermeister haben wir gefragt und als Mensch auch Henry Kennebüll muss man sagen, es ist toll, das erleben zu dürfen.

00:12:09: Es ist schon auch ein Geschenk, dass man dann dort im September auch sehr öffnen durfte als Bürgermeister und das fühlt man schon auch, dass das was Besonderes ist an der Stelle, was diese Stadt ausmacht.

00:12:21: Und da ist man auch, dass man es er dankbar fühlt.

00:12:25: dass man diese Ehre dann auch hat, die einem gegeben geschenkt wird, ja im Endeffekt durch die Wahlen, durch die Wahl zum Bürgermeister.

00:12:37: Und auf der anderen Seite, das muss man auch sagen, man ist ja auch als Bürgermeister totaler Lokalpatriot für seine Stadt.

00:12:46: Man ist auch stolz drauf.

00:12:48: Man ist da wirklich auch stolz drauf.

00:12:50: Stolz und Demut, finde ich, sind eigentlich zwei gute Begrifflichkeiten dazu.

00:12:54: Das fasst

00:12:55: gut zusammen.

00:12:55: Ja.

00:12:56: Wie sind so die Dinge wahrgenommen worden bzw.

00:12:58: was haben sie auch für ein Feedback gekriegt?

00:12:59: Wir haben jetzt zum Beispiel diesen Podcast, gibt es jetzt Neue, der hat mit dem Film, der ja dann auch durchgeführt wurde, mit dem Buch etc.

00:13:06: Wie war da so das Feedback von so den Dingen, die nach außen ja auch so ein bisschen das darstellen sollten, was man so alles macht?

00:13:12: Also wir haben sehr, sehr viel positives Feedback bekommen.

00:13:15: Und ich würde sagen, das ist auch die große Masse des Feedbacks gewesen.

00:13:20: Über alles, was dort dargestellt worden ist, was gemacht worden ist an Aktivitäten, sehr viel positive Kritik, sehr viel Lob, sehr viel Dank auch dafür an den Punkten, was dort... gelaufen ist.

00:13:33: Ich kann diesen Dank aber insbesondere nur zurückgeben an diejenigen, die es gemacht haben.

00:13:37: Das muss ich als allererstes feststellen.

00:13:38: Auf der anderen Seite lernt man natürlich immer und ich habe das gerade schon mal so ein bisschen anklingen lassen.

00:13:43: Es ist nichts, was wir als Blaupause aus der Tasche sehen.

00:13:48: Das ist etwas, was, wo Menschen arbeiten dran, konzipiert wird und wo dann dann durchaus schon mal auch natürlich der Punkt war.

00:13:55: Ich nehme jetzt mal einfach den Familientag.

00:13:59: War jetzt Wir haben uns im Lenkungskreis lange diskutiert, machen wir den Familientag am Samstag oder am Sonntag oder machen wir es andersrum.

00:14:08: Wie ist es das Richtige?

00:14:09: Da wurde lange diskutiert, irgendwann hat der Lenkungskreis die Entscheidung getroffen.

00:14:12: Muss man ja.

00:14:12: Muss man ja.

00:14:13: Genau.

00:14:13: Und jetzt gab es natürlich immer mal wieder die Sache, hey, wäre das andersrum besser gewesen oder nicht oder wie auch immer.

00:14:21: Da hat man nicht die Blaupause irgendwo.

00:14:23: Ich glaube, es war so gut, wie es gewesen ist.

00:14:25: Aber natürlich hätte man es auch anders machen können.

00:14:27: oder wie teilt man?

00:14:29: an dem Samstag vielleicht auch das ganze Festgelände auf, wäre die Wirtschaftsschau an einer anderen Stelle da besser gewesen, die Blaulichtmeile nochmal da besser waren, einige vielleicht ein bisschen zu versteckt oder die anderen zu präsent, wie auch immer.

00:14:42: Da sammeln wir natürlich die Feedbacks, wir gucken immer wie wir das auch für zukünftige Veranstaltungen mit aufnehmen können, weil vieles gerade beim Thema Veranstaltung kann man ja auch für andere Sachen als Feedback nutzen, sage ich jetzt einfach mal.

00:14:54: Aber im Großen und Ganzen muss man sagen, sehr viel Positives, was dort zurückgemeldet worden ist und in der Masse wirklich, wo alle gesagt haben, wir haben ein tolles Jahr, tolle Formate geschaffen, wir haben tolle Feiern gefeiert, wir haben etwas, was auch bleibt mit Filmbuch, aber auch dem Magazin zur Erbitte und vielen, vielen, dem Podcast.

00:15:20: Viele Sachen, da glaube ich, ganz gut auf die Weine gericht.

00:15:23: Und wir müssen jetzt natürlich daraus gucken, was kann man weiter fortsetzen?

00:15:26: Ja, also an den Stellen, wo kann man weiter auch anknüpfen?

00:15:29: Ich fand es auch nicht speziell so auf den Filmen so bezogen.

00:15:31: Das ist gar nicht so einfach.

00:15:32: In so einem Film, die Dinge, die einem dann wichtig sind und die den Menschen hier wichtig sind, reinzupacken.

00:15:37: Das habe ich vielleicht kompliziert vorgestellt.

00:15:40: Beziehungsweise ist gar nicht so einfach.

00:15:42: Und was am Ende darum gekommen ist, war sensationell.

00:15:44: Also ich bin auch, wie gesagt, sehr zufrieden mit genau diesen Punkten.

00:15:49: Aber es ist immer genau diese Fragen, wo man sagt, da muss man auch zwischendurch immer mal wieder die Kurve kriegen.

00:15:53: Also das sind so diese einzelnen Fragen, gerade diese Samstag-Sontags-Diskussion.

00:15:57: Wie ist das entstanden?

00:15:58: Viele haben gesagt, die Stadt hat jetzt so festgelegt.

00:16:00: Nein, das war eine intensive Diskussion im Linkungskreis mit genau den Menschen, die quasi für ihre Institutionen dort gesessen haben und gesagt haben, wie machen wir es am besten?

00:16:08: Und da gab es irgendwann eine Entscheidung zu, wir machen das so, wir gehen in die Richtung und genauso Das ist natürlich auch beim Film, beim Thema Podcast.

00:16:17: Der Podcast ist ja auch entstanden, unterjährig noch mal zusätzlich zu sagen, hey, das ist ein Format, das müssen wir ansprechen.

00:16:22: Und ich gebe zu, ich war durchaus an einigen Punkten immer mal wieder skeptisch und ich muss sagen, hey, das war total toll.

00:16:28: Das ist eine gute Sache, wo wir aber auch lernen wollen, deine Zukunft weiter anzuknüpfen.

00:16:33: Wenn man so jetzt den Blick auf diese Zeit nach dem nach den Fünfzigjährigen jetzt... Wirkt dann sind so jetzt die nächsten Jahre, die so kommen.

00:16:39: Was würde man sich oder was will sich als Bürgermeister da wünschen, wie wir jetzt so den den Start bis zum neuen Jubiläum so gestalten, wie wir was für uns wünschen würden sozusagen.

00:16:49: Wir sind ja so am Ende des Jahres jetzt auch gerade, wo wir diesen Podcast aufzeichnen, da dürfen wir ruhig mal ein bisschen, da darf man sich was wünschen.

00:16:54: Ja,

00:16:55: kurz vor Weihnachten.

00:16:57: Das ist natürlich ein sehr langfristiger Wunsch und ich kann ja nur sagen, also für das, was ich mir wünsche, will ich zwei geteilt sehen.

00:17:05: Das eine ist das, was ganz konkret rausresultiert und wo ich jetzt auf das Amt des Bürgermeisters gucke, was mir jetzt erst mal jetzt im September für fünf weitere Jahre durch die Erwitterinnen und Erwitter gegeben worden ist, was ich ausführen darf, an der Stelle für die nächsten fünf Jahre und auch der neue Rat, der ja auch gewählt worden ist.

00:17:21: Und da hoffe ich einfach, dass das, was eigentlich diesen Zusammenhalt dieser Stadt Die Punkte, diese Vielseitigkeit, aber auch der Stadt und das, was uns ausgemacht hat, ist starke Ehrenamt, zum Beispiel, starke Wirtschaftsstandort.

00:17:33: Aber durchaus auch das Bewahren der Traditionen, Glauben, Kultur, all diese Punkte, die wir gesehen haben, dass wir diese Stärken weiter nutzen, um dafür auch gerade in kritischen Zeiten die Kraft zu schöpfen, um er bitte immer wieder ein Stückchen besser zu machen, auch in den nächsten fünf Jahren.

00:17:48: Ein Anfang von konkreten Projekten, die dabei genau an diesen Aspekten immer wieder auch... Reingreifen.

00:17:54: Ich glaube, das ist ein entscheidender Punkt und das ist auch ein gewisser Auftrag der jetzt.

00:17:57: Wir haben ja quasi dieses Stadtjubiläum durchgeführt, davon das Jubiläumsfest, zum quasi zwei Wochen nach der Kommunale.

00:18:04: Der neue Rat ist jetzt konstituiert und ich würde mich natürlich freuen, wenn wir mit diesem Spirit dieses Jubiläums auch in die nächsten fünf Jahre gehen.

00:18:10: So, das ist so der Punkt auf diese Geschichte.

00:18:13: Und ich hoffe natürlich darüber hinaus, das gucken wir ja auf, das ist die

00:18:20: zweite Generation.

00:18:22: Da habe ich natürlich als Bürger der Stadt und als Mensch und als ich noch mal Lokalpatriot ja an der Stelle den Wunsch, dass wir auch genau so in fünf zwanzig Jahren viel von dem, was uns ausmacht, weiter erhalten können.

00:18:38: Weil ich glaube, dass wir dann vielen Stellen gerade mit Blick aufs Ehrenamt, Wirtschaftsstrukturen verändern sich.

00:18:44: Neue Themen, die Gesellschaft wird immer schnelllebiger, Digitalisierung, das war ja was sehr doch.

00:18:50: auch haptisch ist.

00:18:51: Es kommen Menschen zusammen und die Stadt kommt zusammen und und und feiert sich, dass auch dieser innere Zusammenhalt auch erhalten bleibt.

00:18:59: Trotz allem, was in den zwanzig Jahren, man kann es gar nicht ja wahrscheinlich umschreiben, wenn man jetzt gesagt hätte im Jahr zweitausend, im Jahr zwanzig, zwanzig, was ist dann alles passiert.

00:19:10: Ich glaube, das wäre sehr schwierig geworden, das abzusehen.

00:19:13: Und trotzdem ist aber dieser Zusammenhalt da gewesen weiter und wird das hinkriegen.

00:19:19: Das ist wichtig zu verstehen, dass es da an uns allen liegt.

00:19:24: Es liegt an allen Bürgerinnen und Bürgern.

00:19:26: Das ist nicht nur die Politik, die dort nur Entscheidungen trifft.

00:19:30: Was den Bürgermeister dann tut oder nicht tut oder einzelne Organisationen tun und er nicht tun, sondern es liegt dann an allen.

00:19:37: Und dann auch in twenty-fünf Jahren er wird als liebens- und lebenswerte Stadt wieder feiern zu können.

00:19:42: Und das wäre natürlich schön, wenn wir das hinbekommen würden.

00:19:45: Und ganz konkret, und das ist der erste Punkt gewesen, das schon auch ausdefinieren, im Zweifel politisch mit Projekten, mit Ideen, mit Maßnahmen innerhalb auch der nächsten fünf Jahre, aus diesem, das quasi auch als Auftrag, als Spirit habe ich es genannt, so als Staat in die neue Wahlperiode mit reinzunehmen.

00:20:02: Vielleicht so.

00:20:02: als letzte Frage noch, ist es genau ... Wichtig in diesen Zeiten, in die wir wirtschaftliche Herausforderungen haben, in denen das Unternehmertum komplett umdenken muss, in denen man eine Stadt umdenken muss, in dem eigentlich jeder Mensch, der irgendwo hier in Erbett ist, umdenken muss, ist es da wichtig, sich eine genaue Vision zu überlegen.

00:20:17: Ich hatte gestern ein Gespräch mit einer sehr angesehenen Wirtschaftsdame sozusagen, die gesagt hat, wichtig ist es, dass man klare Visionen festlegt, dass man klar festlegt, wo man hin will, weil nur dann kann eine Gemeinschaft es schaffen, den Weg zu beschreiten, gerade in jetzigen Zeiten.

00:20:33: Den Satz fand ich ganz gut.

00:20:35: Das ist ein guter Ansatz.

00:20:37: Ob ich bei den Visionen, jetzt könnte man auf Erdbundeskanzler Schmidt kommen mit den Visionen und dem Arzt, aber das will ich jetzt gar nicht.

00:20:44: Ich will jetzt sagen, man muss schon Ziele haben.

00:20:49: Man muss Ziele und Werte haben, an denen man sich orientiert, wo ich hin möchte.

00:20:53: Und das halte ich für ganz wichtig und das müssen strategische Dimensionen des Handelns durchaus auch geben.

00:20:59: Also wo sehe ich jetzt... in einem Zeitraum, den ich auch absehen kann, in einem gewissen, auf dieser operativen Ebene, wo sehe ich konkrete Zielmarken, wo ich hin möchte und was sind dabei die Zielmarken, die konkreten Ziele, die auch Werte, die dort hinter stehen.

00:21:21: Wie stehen wir dazu und wie operationalisieren wir das runter?

00:21:25: Also es ist generell auch eine Art, wie ich versuche, zumindestens zu arbeiten.

00:21:30: Und das auf dem Weg zu bringen und zu sagen, auch wo sehen wir vielleicht auch mit Blick auf die Jahre, auf die vor uns liegen bestimmte Punkte, wo wir jetzt konkret dran müssen, weil uns das sonst auf die Füße fällt irgendwo.

00:21:43: Weil es uns dann mit Blick auch auf das gemeinschaftliche Zusammenleben auf die Füße fällt.

00:21:48: Wir haben bestimmte Infrastrukturen wegbrechen als Beispiel.

00:21:51: Wo müssen wir denn jetzt wirklich handeln, um Gemeinschaftswesen erhalten zu können auch an dieser Stelle?

00:21:59: Welche Mittel müssen wir zu einsetzen?

00:22:00: Welche Prioritäten müssen wir dafür auch haben?

00:22:02: Und wie können wir die Menschen dafür auch zu begeistern?

00:22:06: Ich glaube aber, dass es ganz wichtig ist und von daher finde ich den Ausspruch, den Sie gerade zitiert haben, von der Dame interessant.

00:22:13: Ich glaube, es ist wichtig, als Gemeinschaft, als Gesellschaft, ich nehme jetzt mal den Begriff aus dem Grundgesetz als Volk, ein klares Staatsziel auch zu haben und klare Werte zu haben, sich daran zu orientieren und darauf hinzuarbeiten, auch wenn es dann auch wirklich manchmal schwierig ist an den Stellen.

00:22:32: Gerade dann ist es so wichtig, den Standpunkt zu halten an der Stelle.

00:22:41: Das sind schon herausfordernde Zeiten, was das angeht.

00:22:45: Aber wir gucken insgesamt positiv in die Richtung, wenn man einen richtigen Plan hat, so wie Sie denn zu haben scheinen, gucken wir positiv in die Zukunft auf den nächsten fünf, zwanzig Jahre.

00:22:52: Ich kann zumindest, ich kann natürlich, man kann immer nur was anbieten.

00:22:56: Wie gesagt, ich bleib dabei, es ist nicht, das ist nicht der Bürgermeister, der da dasjenige macht, sondern das ist im Wesentlichen, man muss die Bürgerinnen und Bürger, man muss die Organisation, man muss die politischen Entscheidungsträger.

00:23:09: Wenn man Pläne hat, kann man die diskutieren und dann muss man gucken, dass man dann natürlich das Beste dann dafür rausholt und dafür die entsprechenden demokratischen Mehrheiten hat und auch natürlich die Bürgerschaft, die Organisation, die Wirtschaft.

00:23:23: Versucht mitzunehmen und das dann als Stadtgesellschaft nach vorne zu

00:23:27: bringen.

00:23:27: Ja, und das passt irgendwie auch zu diesem Podcast-Titel.

00:23:29: Menschen machen Erwitte.

00:23:31: Fünfzigjähriges Jubiläum.

00:23:31: Ich glaube, es war so eine kleine Dankefolge.

00:23:33: Es war aber auch eine schöne Rückblickfolge.

00:23:35: Und einen kleinen Ausblick hatten wir auch noch.

00:23:36: Wir hatten, glaube ich, alles drin.

00:23:37: Und deswegen kann ich eigentlich nur Danke sagen, dass wir uns hier so schön zusammensetzen konnten und dieses Gespräch führen konnten.

00:23:42: Danke, Bürgermeister Hendrik Henneböel.

00:23:44: Ganz herzlichen Dank für das Gespräch.

00:23:45: Bis zum nächsten Mal.

00:23:46: Tschüss.

00:23:47: Das war Menschen machen Erwitte, der Podcast.

00:23:52: Wenn es euch gefallen hat, lasst einen Like da oder abonniert unseren Podcast zum Fünfzigjährigen Stadtjubiläum.

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